Die andere Seite

Raum HELLROT als Gast in Magdeburg

innerhalb des Kulturfestivals „Mystique“ in Magdeburg
organisiert von Alexander Biess und Dr. Karsten Steinmetz vom Kulturanker e.V.

vom 1. Juni bis 31. Juli 2013

Eröffnung: 1. Juni 2013 16:00 - 23:55 Uhr

Die Finissage findet am Sonntag, 28. Juli von 15 - 23 Uhr statt.


Bürohochhaus der ehemaligen Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)
in Magdeburg-Neustadt
Sieverstorstr. 32-33


Ausstellung Raum HELLROT, 2. Etage

Hagen Bäcker (Halle) Bärbel Burck (Kaiserslautern) Johanna Bartl (Dessau) Franca Bartholomäi (Halle) Regine Bungartz (Basel) Michael Dietze (Leipzig) Magdalena Drebber (Leipzig) Jan Dörre (Leipzig) Imke Freiberg (Berlin) Sebastian Gerstengarbe (Halle) Sven Großkreutz (Halle) Nancy Jahns (Halle) Michael Krenz (Halle) Annette Kuhl (Berlin) Mandy Kunze (Leipzig) Hans-Wulf Kunze (Magdeburg) Matthias Ludwig (Leipzig) Emanuel Mathias (Leipzig) Jana Mertens (Halle) Ulrike Mundt (Dresden) Andreas Peschka (Lüneburg) Thomas Rabisch (Halle) Robert Reichenbächer (Berlin) Thomas Rug (Halle) Suse Wurlitzer (Leipzig)

Michael Dietze, Kleine Bühne, 2012

Michael Dietze, Kleine Bühne, 2012

Öffnungszeiten für die gesamte Ausstellung:
Mo – Fr: 15 bis 21:30 Uhr
Sa & So 11 bis 21:00 Uhr

Eintritt für gesamte TGA-Gebäude:
Erwachsener: 6 €
Studenten, Azubis, FSJ-ler, Rentner, Behinderte, Besitzer von SWM-Karte oder Magdeburgpass, Kunden der Sparkasse: 5 €
Kinder bis 12 Jahren: frei
Weiteres auf dem Link und der Festival-Website: www.kulturanker.de



Der Raum Hellrot gibt ein Gastspiel in Magdeburg mit einer Ausstellung innerhalb des Kulturfestivals "Mystique", Das groß angelegte Festival der beiden Initiatoren sucht in Sachsen-Anhalt seinesgleichen und bringt viele Künstler aus unterschiedlichen Bereichen wie Literatur, Musik, Theater und Bildender Kunst aus ganz Deutschland zusammen.

Die Ausstellung des Raum HELLROT trägt den Titel "Die andere Seite". Der gleichnamige Roman von Alfred Kubin aus dem Jahr 1909 ist Anregung bezogen auf die zwiespältige Ausstrahlung des Mystischen, führt gleichzeitig aber in die Ambivalenz der beiden Seiten in der Gegenwart. „Die andere Seite“ steht im wörtlichen Sinne auch für das Hier und Dort, für die Möglichkeiten des Wechsels vom erdunteren Tiefschwarz bis zum zwanghaften Bedürfnis des Idealisierens, das die beiden Ufer, die beiden Seiten des Kunstwollens verbindet und trennt.
Die leicht ironische Abgrenzung dieses Titels zu der federnd daherkommenden kursiven „Mystique“ - Thematik, die sowohl in sich als auch zum Außen eine „andere Seite“ andeutet, wird hier absichtlich ins Feld geführt. Die Ausstellungsetage zeigt Werke von Künstlern, die z.T. auf dieses Thema hin arbeiteten bzw. deren Arbeitsweise Züge trägt, die der Thematik in einer besonderen Form entsprechen.